Sa, 4. Juli 2026 - 18:26

"Ultimo" wartet auf den Sieger des schwingerischen Saisonhöhepunktes

Mitten in der Kranzfestsaison luden die Organisatoren vom Kilchberger Schwinget neun Wochen vor der Austragung auf den Gutsbetrieb "Uf Stocken" ein. Vorgestellt wurde Siegermuni "Ultimo" im Beisein der Taufpaten Leonardo Genoni und Natalie Rickli.

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Siegermuni Ultimo Kilchberger 2026

Siegermuni "Ultimo" mit Züchter Paul Korrodi (rechts) sowie den Taufpaten Leonardo Genoni (links) und Natalie Rickli (Mitte).

Fotograf: Claudia Schweizer

In 63 Tagen, oder anders ausgedrückt 9 Wochen, wird auf dem Gutsbetrieb "Uf Stocken" gegen 17 Uhr feststehen, wie der Kilchberger Sieger 2026 heisst. Bereits bekannt ist seit heute, wie der Muni, der dem Kilchberger Sieger nach dem Schlussgang übergeben wird, heissen wird: ULTIMO. Dies gaben die Organisatoren unter der Leitung von Ruedi Schweizer heute an einer Veranstaltung auf dem Festgelände bekannt.

Der Siegermuni "Ultimo" wird von Paul Korrodi, einem ehemaligen Schwinger, gezüchtet. Bereits 2021 hatte er den Siegermuni bereitgestellt. Gespendet wird das prächtige Tier wie üblich von der Stiftung Huber-Fonds.

Arbeiten sind auf Kurs
Verschiedene OK-Mitglieder berichteten im Rahmen der Veranstaltung über den Stand der Arbeiten für das Kilchberger Schwinget 2026. Die Arbeiten sind im Soll, davon konnte sich vor einigen Tagen auch der Eidgenössische Schwingerverband überzeugen lassen. 

Zwei Taufpaten und zwei Schwinger zu Gast
Umrahmt wurde der Anlass in Kilchberg mit der Bekanntgabe der beiden Taufpaten. Eishockey-Nationaltorhüter, dreifacher Vize-Weltmeister und siebenfacher Schweizer Meister Leonardo Genoni amtet als Taufpate, die Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli als Taufpatin. Eishockeyprofi Genoni sagte: "Ich bin aus Kilchberg, hier aufgewachsen und wohne heute wieder hier. Es ist eine grosse Ehre diese Patenschaft zu übernehmen, obschon ich aktuell noch nicht weiss, was es bedeutet." Politikerin Rickli sprach ebenfalls von einer grossen Ehre, die ihr mit der Patenschaft zu Teil werde. "Ich freue mich sehr auf den Besuch des Kilchberger Schwingets."

Zu Gast waren in Kilchberg auch die beiden Schwinger Christian Schuler und Samir Leuppi. Schuler, im Vorjahr zurückgetreten, wird den Kilchberger Schwinget 2026 als Experte der SRF-Übertragung begleiten. Leuppi seinerseits hofft, dass er es schafft, dass er gar als aktiver Schwinger nochmals antreten könnte. "Ich bin im Aufbau, aber mehr als Techniktraining ist im Moment im Sägemehl noch nicht möglich." Der Zürcher war 2021 einer der tragischen Helden, als ihm die Schlussgangteilnahme aufgrund einer Fehlentscheidung der Kampfrichter genommen wurde.


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